Song

Emotional

Laufzeit

4:52 Minuten

Album

Emotional [1986]

Single-Auskopplung

März 1987
Charts: #50 GER, #85 GBR

Musik, Text und Produktion

Musik: Rob & Ferdi Bolland
Text: Falco, Rob & Ferdi Bolland
Produzent: Rob & Ferdi Bolland

Offiziell veröffentlichte Mixes/Edits/Versionen

  • Extended Version 7:38 (1986)
  • Extended N.Y. Mix 8:20 (1986) *
  • English Extended N.Y. Mix 8:20 (1986)
  • N.Y. Mix 4:20 *
  • English N.Y. Mix 4.20 (1986) 4:20 *
  • English Version 4:53 *
  • Her Side Of The 5:19 (1986)
  • Her Side Of The Story Edit 4:09 (1986) *
  • Harold Faltermeyer Remix 6:05 (1991)

* Digital unveröffentlicht

Offiziell veröffentlichte Liveaufnahmen

  • Berlin, Eissporthalle 5:20 (1986)

Sampling Versionen

  • Sterben Um Zu Leben Collaboration feat. 3 Plusss 2:38 (1986/2018)
  • Sterben Um Zu Leben Instrumental Collaboration feat. 3 Plusss 2:38 (1986/2018)

Über den Song

Der Titelsong von Falcos viertem Album handelt, wie auch viele andere Songs zwischen 1986 und 1988, von Falcos Beziehung zu seiner damaligen Partnerin Isabella. Musikalisch beschreitet Falco mit diesem Song Neuland, es ist ein Abstecher in den Soul, obgleich man anmerken muss, dass dieser Soul nicht besonders authentisch ist, sondern eher in die Kategorie Plastic Soul fällt – eine weitere Verbindung zu David Bowie, der ja 1976 mit seinem Album „Young Americans“ diese Bezeichnung erfunden hat.

Dennoch versprüht der Song eine warme, bunte Atmosphäre, das Ganze ist sehr verspielt, leicht und durchaus auch musikalisch sehr selbstironisch. Männer- und Frauenchöre im Hintergrund, eine stimmungsvolle Gitarre, die lediglich sporadisch Melodienteile vorgibt, ein nettes Saxophon und ein starker Refrain machen diese Nummer zu einem der Klassiker in Falcos Oeuvre. Der Song ist sicher eine Hommage an die Fifties und den damals angesagten Motown-Sound, wenngleich im musikalischen Gewand der 1980er. Falcos Soul-Imitation funktioniert sehr gut, es ist ein Stil, der seiner Stimme sehr entgegenkommt. Eingebettet in bittersüße Soulmusik à la Marvin Gaye ist Falcos Song eine offensichtlich ironisch angehauchte Persiflage, eine formvollendete Soul-Schnulze. Inhaltlich eine Gefühlsbeichte, die keinerlei Anspruch auf Authentizität erhebt, steckt in dem Song dennoch ein gehöriges Maß an Weinerlichkeit und Selbstmitleid, Falco gleitet hier fast schon in eine Selbstkarikatur ab.

Inhaltlich geht es um Liebe, um einen Mann, der zu emotional für diese kalte Welt ist. Falco verwebt diese klassischen Pop/Soul-Thematik mit persönlichen Elementen, in vielen Textpassagen ist klar, dass er über seine problematische Beziehung zu seiner damaligen Freundin Isabella singt – es ist sicherlich eine sehr private und persönliche Momentaufnahme seiner Beziehung. „Was soll ich dir noch sagen, es ist doch alles schon gesagt, ohne uns sind wir die Hälfte wert, wir gehen vorbei und sehen es nicht“ beschreibt wohl ziemlich direkt die Situation, in der sich Falco zu dieser Zeit befand: offensichtlich war die Beziehung zu Isabella nicht problemfrei, wohl auch bedingt durch Falcos immer stärker zunehmenden Alkohol- und Drogenkonsum. Falco fühlte sich durch die Tatsache, dass er mit Isabella gerade ein Kind bekommen hatte (die Wahrheit, dass er gar nicht der leibliche Vater war, stellte sich erst Jahre später heraus) wohl auch gefangen in dieser schwierigen Beziehung, vom sich daraus ergebenden Konflikt handelt dieser Song.

Falco beklagt sich über seine Probleme mit den Frauen, die Kommunikation zwischen den Partnern ist ins Stocken geraten, beide wollen an der Beziehung jedoch festhalten, gleichzeitig wird aber immer klarer, dass es für Falco wohl auf der ganzen Welt keine geeignete Frau gibt („Ich weiß, dass die Frau die mich erträgt noch nicht geboren ist“), aber ganz möchte er die Hoffnung dann doch nicht aufgeben („Aber ich bitte dich – komm zur Welt“). Auch wenn der Text am Rande des Kitschigen balanciert, ist wohl davon auszugehen, dass er ganz gut Falcos sehr ambivalente Gefühle gegenüber der Liebe einfängt. Falco war sicherlich ein sehr emotionaler Mensch, eine Tatsache, die mit seinem coolen Image nur schwer vereinbar war. Der Text dieser Nummer weist darauf hin, dass Falco bereit ist, für die Liebe fast alles zu tun („Und wenn du willst, geh ich down on my knees“), die emotionale Abhängigkeit von Frauen und der Liebe im Allgemeinen aber erniedrigend findet („Siehst eh wo ich bin“) und schlussendlich zum Schluss kommt, dass eine klare Grenzziehung in Anbetracht des offensichtlichen Scheiterns wohl besser wäre („I will tell you something – wenn nicht, dann nicht“). Was ihn jedoch nicht daran hindert, die Suche dennoch jeden Abend aufs Neue zu beginnen („I swear I’m gonna find you tonight“), eine Textzeile die auf die Sinnlosigkeit einer ewigen Liebe hinweist und gleichzeitig den zyklischen und im Grund sehr unromantischen Zyklus von Liebesbeziehungen betont.

In Falcos Notizheft von 1986 findet man alternative und auch zusätzliche, aber nicht realisierte Textideen: so war die dann verwendete Zeile „Ohne uns sind wie die Hälfte wert“ in der Ursprungsfassung ein bisschen selbstmitleidiger („Ohne dich bin ich die Hälfte wert“). Auch „Only love is heaven, that‘s what I’m told“ schaffte es nicht ins Aufnahmestudio, meiner Meinung nach völlig zu Recht. In der umgesetzten Form schwankt der Song herrlich zwischen den Polen Selbstironie und ehrlich gefühlter Ernsthaftigkeit.

Aufgrund der vielen autobiographischen Elemente in diesem Song kann davon ausgegangen werden, dass Falco textlich hier sicherlich viel Input gegeben hat, es scheint so, als wären die englischsprachigen Texte von den Bollands, die deutschsprachigen von Falco. Addiert man die bittersüße Musik, die sich nicht allzu ernst nimmt und Falcos Text, dann ergibt das in Summe einen sehr gelungenen Song, eine in durchaus ernst gemeinter Ironie erstickende Nummer über die Höhen und Tiefen einer Liebesbeziehung und der Situation zwischen Männern und Frauen überhaupt. Nimmt man dann auch noch das Video hinzu, dann erscheint der Song als eine herrliche Selbstkarikatur, von der man nicht genau weiß, wie man sie nun interpretieren soll. Eine Zusatzbedeutung erfuhr der Song zur Veröffentlichung, als Isabella die Beziehung zu Falco beendete (nur um kurz darauf zu ihm zurückzukehren), ein gefundenes Fressen für die Boulevardmedien.

Eingesungen wurde der Song von Falco als einer der ersten Songs für sein viertes Album. Nicht jedoch ohne Probleme: zunächst versuchte Falco sieben Tagen lang, diesen Song seinen Vorstellungen entsprechend einzusingen, am achten Tag nahm er dann die Nummer in einem Versuch auf. Das Lied ist sicher eines der stärksten auf dem gleichnamigen Album, für Falco stellte er sicher das Herzstück dar. Der Song wurde auch als Single ausgekoppelt, jedoch verhinderte eine unglückliche Veröffentlichungsstrategie einen besseren Erfolg in den Charts: so wurde, nachdem im Sommer 1986 bereits The Sound Of Musik als erste Single aus dem Album ausgekoppelt wurde, nicht bedacht, dass sich die Radiostationen sofort nach der Veröffentlichung des Albums auf den zweiten Teil der Jeanny-Saga, Coming Home (Jeanny Part 2, Ein Jahr Danach), stürzen würden, was zur Folge hatte, dass man den Fortsetzungssong schnell und übereilt auf den Markt werfen musste und den Titelsong der LP erst als dritte Single veröffentlichte. Ein Release der Titelnummer vor Erscheinen des Albums (und eine Auskopplung von Coming Home (Jeanny Part 2, Ein Jahr Danach) zeitgleich oder kurz nach dem Album wäre wohl gescheiter gewesen. Die Nummer ist übrigens die einzige, die sich in Deutschland, aber nicht in Österreich in den Hitparaden platzieren konnte. Auch in Großbritannien kam Falco damit in die Charts.

Von diesem Song gibt es auch eine englischsprachige Version, um diese ranken sich aber viele Mythen. So soll Falco zunächst eine englische Version für die Veröffentlichungen in Großbritannien und den USA abgelehnt haben, erst nach viel Druck ließ er sich herab, eine solche Version (in einem Studio in Amsterdam) neu einzusingen. Im Beisein der Verantwortlichen von Warner UK fing Falco dann im Studio an, die, seiner Meinung nach, miserablen, englischen Texte einzusingen. Beeinträchtigt von viel Alkohol und Kokain (und von nicht vorhandener Kooperationsbereitschaft und Motivation) brach er jedoch die Aufnahmen nach ein paar Aufnahmen ab, schrie die Studiomitarbeiter nieder und verließ wütend das Studio. Wenngleich die englischen Texte nun wirklich nicht das Gelbe vom Ei sind, muss man doch sagen, dass dieses Verhalten Falcos Karriere im Vereinten Königreich und in den USA wohl beendet hat, bevor sie überhaupt richtig anfing, von Seiten der Plattenfirma Warner war danach nur noch sehr eingeschränkt Unterstützung zu erwarten. Dem Umstand entsprechend, dass Falco die englischen Texte lediglich unter dem Einfluss von Drogen und völlig lustlos eingesungen hatte, klingen die englischen Strophen im so genannten N.Y. Mix auch aufnahmetechnisch unter der Qualität der für die Originalaufnahmen verwendeten Aufnahmen. Wohl auch ein Grund, dass die Single, die außerhalb der deutschsprachigen Länder als zweite Single ausgekoppelt wurde, sich international nur schwer in den Hitparaden platzieren konnte. Es ist übrigens neben That Scene (Ganz Wien), Jeanny und später dann noch Titanic einer der wenigen Fälle wo Falco einen Song nochmals auf Englisch eingesungen hat.

Der Wiener Journalist Michael Hopp, durchaus ein Falco-Fan schreibt deshalb auch bereits 1987 im Magazin WIENER, dass Falco „im Match, das fast die gesamte Weltkugel als Spielfeld hat, ein paar Sekunden (hat) mitspielen dürfen, seinen Elfmeter, die für den amerikanischen Markt konzipierte Single Emotional jedoch hat er (…) verschossen“. Falco hat Jahre später in einem Interview anno 1990 zu diesem Song Stellung genommen und gemeint, dass die dahinterliegende Idee grundlegend falsch war: „Falco ist nicht emotional, die Fans müssen emotional auf ihn werden. Es war ein Fehler“. Ewa Mazierska meint in ihrem Buch „Falco And Beyond“ zu diesem Song, dass Falco hier Falco ist, eine seltene Konstellation in seinen Songs. Sie empfindet den Song als gleichzeitig romantisch als auch sentimental, er spielt zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, bewegt sich im Nichts. Die breite Masse hat den Song bei Erscheinung im Winter 1986/87 als Single weitestgehend ignoriert, Falco hatte mit seiner Einschätzung, was die Fans von ihm erwarten, wohl recht. Der Songwriter der Band Eurythmics, Dave Stewart, verglich Falco zu jener Zeit mit der Fastfood-Kette McDonalds, wenn er bemerkt, dass hier viel Werbung im Spiel ist und, dass man, wenn man dann einen Hamburger isst, recht schnell bemerkt, dass eigentlich nichts drinnen ist. Über den Titelsong von Falcos viertem Album hält er auch nicht viel, er fragt sich, ob das spaßig sein soll, für ihn klingt das Ganze wie zu fett geratene Schokoladenkekse. „Hier haben wir den typischen Reißbrett-Artisten. Und er verschwendet meine Zeit mit Refrains, die sowieso nichts zu bedeuten haben. Ausmachen, bitte!“

Das Cover der Single ziert eine Aufnahme von den Videoaufnahmen zu dieser Single, es ist das gleiche Sujet, das international auch für das Album selbst verwendet wurde, das Foto von Falco auf dem Aufbau der rotfarbigen und überlebensgroßen Buchstaben seines Künstlernamens. In England und Japan wurden andere Fotos verwendet, wohl um sich vom Aussehen des Albums abzuheben. In England ziert ein Foto von Falco im Smoking mit Mascherl und extrem zurückgegeltem Haar das Cover, in Japan wurde ein Foto verwendet, dass die amerikanische Plattenfirma im gleichen Jahr machen ließ, dieses Foto ist wohl das stärkste und wirkungsvollste der drei verwendeten Versionen. Für die 12“ Maxi-Singles wurden in den jeweiligen Ländern die gleichen Sujets verwendet, allerdings wurde in Deutschland eine weitere Version veröffentlicht, eine Picture Disc bei der Falcos Foto direkt auf das Vinyl gedruckt wurde. Hier wurde eine Aufnahme Falcos von einem Konzert seiner Emotional-Welttournee verwendet, auf der Rückseite findet sich eine Aufnahme aus den Aufnahmen zum Video, hier sieht man verschiedene Musiker als Silhouetten vor einem gelben Hintergrund. Es ist dies übrigens die einzige Picture Disc, die Falco je veröffentlicht hat. Gleichzeitig ist es auch die erste Falco-Single, die auf CD veröffentlicht worden ist.

Das bereits erwähnte Video von Dolezal & Rossacher (das in einer Wiener Sporthalle gedreht wurde) beginnt mit einem Text vor schwarzem Hintergrund: „A Tribute To…“. Was oder wer da auch immer gemeint sein soll… Danach sieht man eine schwarze Limousine, Falco geht mit grimmig dreinblickenden Bodyguards die Treppe zur Bühne rauf, ein weiteres Auto mit seinen Musikern fährt vor (die eigens aus London eingeflogene Gruppe „The Soul Defectors“), ein Soul-Sänger gibt den Ton vor, bevor Falco theatralisch das Mikro gereicht wird. Unten im Publikum flippen schon die weiblichen Teenager aus, dem ironisch leidenden Falco wird ein Barhocker auf die Bühne gereicht. Im Hintergrund wird ein Gerüst mit Soul-Musikern sichtbar, Falco fällt äußerst dramatisch auf die Knie, seine Bodyguards helfen ihm wieder hoch, stützen ihn. War das Video bis jetzt in Schwarz/Weiß gehalten, zieht nun Farbe ein: Falco, in einer unsagbar stylischen Jacke im Stil der 80er (angeblich hatte Falco seine eigene Jacke vergessen und lieh sich deswegen die Jacke seines Videoproduzenten aus) fällt auf die Knie, die Kamera zoomt vom ihm weg, man sieht, dass Falco ebenfalls auf einem Gerüst steht, immer mehr überlebensgroße Buchstaben drängen ins Bild, man erkennt, dass die roten Buchstaben das Wort Falco ergeben. Diese Gestaltungsidee bezieht sich eindeutig auf die Show, die Elvis Presley im Jahr 1968 für seine Comeback im Rahmen eines NBC Specials abgehalten hat. Von dieser Show gibt es auch ein Album, man hat für das Video dieses Sujet fast 1:1 übernommen. Ewa Mazierska deutet dieses Wegzoomen von Falco psychologisch, wenn sie meint, dass der Umstand, dass Falco im Bildausschnitt immer kleiner, die Buchstaben seines Künstlernamens immer größer werden, darauf hindeutet, dass dies „a metaphor for Falco’s status at this time“ ist. „Of a man who became thwarted by his name and tries to break free of the confines of the industry, break from his image“. Naja, ein bisschen Überinterpretation darf schon mal sein…

Vom Titelsong des vierten Albums gibt es eine Reihe von Remixen und Edits, neben dem bereits erwähnten englischsprachigen N.Y. Mix, gibt’s auch noch einen Extended N.Y. Mix, der von John Luongo (der bereits zwei Jahre vorher Junge Roemer für Falco remixt hatte) angefertigt wurde. Dieser Mix ist aber nicht besonders homogen und zerfällt irgendwie in seine Einzelteile. Von diesen N.Y.-Mixen gibt es jeweils eine deutschsprachige und eine englische Version, darüber hinaus gibt es auch noch eine englischsprachige Version der Albumversion. Gelungener ist da schon die von den Bollands angefertigte Extended Version, die vor musikalischen Ideen nur so strotzt. Man kann annehmen, dass die vielen zusätzlichen Elemente, ähnlich wie bei der Salieri Version von Rock Me Amadeus quasi ein Sammelsurium von Musikteilen darstellen sollen, die man dann international je nach Wunsch in diverse Single- und Maxi-Edits weiterverarbeiten kann. Im Gegensatz zur Salieri Version, bei der sogar Falcos Strophen rausgeschnitten wurden, funktioniert die Idee hier weitaus besser, man hat den Song nicht völlig zerstört, sondern lediglich rund um die Strophen und die Refrains mit weiteren Musikideen bereichert, herausgekommen ist sicherlich einer der besten Falco-Remixes überhaupt. Interessant ist in dieser Version auch, dass man hier zusätzliche Texte von Falco hört, die in der Originalversion nicht verwendet wurden („Aber du weißt: ich lasse mit mir reden. Und ich weiß, du bist ein Zeugnis für die Fähigkeit zu lieben und zugleich ein Beweis der Unfähigkeit es dauernd zu tun“).  Darüber hinaus wurde für diesen Song einer der skurrilsten Remixes angefertigt – der so genannte ‚Her Side Of The Story Mix‘, in dem die in die Story involvierte Frau ihren Standpunkt darlegt („I have heard your side of the story on the other side of the record“). Eine beknackte Idee, aber irgendwie dennoch (unfreiwillig) lustig und in bester Tradition einiger doch manchmal sehr seltsamen Bolland-Remixe stehend (vergleiche dazu zum Beispiel auch die Tourist Version von Vienna Calling). Von diesem Remix gibt auch einen kürzeren Single Edit.

1991 fertigte der deutsche Produzent Harold Faltermeyer einen neuen Remix dieses Songs an, der jedoch nichts wesentlich anderes macht, lediglich ein moderner Beat wurde unter den Song gelegt und der Anfang der Nummer leicht verändert.

Live spielte Falco den Song auf seiner Emotional-Welttournee 1986, danach kam er aber nicht mehr zum Einsatz, wohl wegen des hohen Aufwands an Musikern und Instrumenten, die Falcos kleine Band nicht adäquat abdecken konnte.

Die Nummer ist heute, trotz des geringen Erfolgs bei der Veröffentlichung, einer der klassischen Falco-Songs, er fehlt auf keinem ernstzunehmenden Best-Of-Album. Zwar merkt man dem Song mittlerweile seine Produktion in den 80ern stark an, seine sowohl musikalische als auch textliche Ironie und die daraus entstehende Distanzierungsmöglichkeit verleihen ihm jedoch nach wie vor eine starke Wirkung, er ist nach Junge Roemer sicherlich der Song, der im Laufe der Jahre in der Meinung der Öffentlichkeit im Vergleich zum Datum seines Erscheinens am meisten dazugewonnen hat.

Text

Here comes the soul
Gimme that soul
(He’s emotional, he’s an emotional man)
And sacrify the day
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
And bless the night
He’s got tears in his eyes
Watch me
Hey, now watch me break down and cry
Ey, watch me cry

Hear me, babe

Was soll ich dir noch sagen?
Es ist doch alles schon gesagt
Ohne uns sind wir die Hälfte wert
Wir geh’n vorbei uns seh’n es nicht
Und du weißt, ich hab ein Herz wie ein Löwe
Und das Herz geht so lang zum Messer bis es sticht
Do me

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I’m so emotional
He’s got tears in his eyes
Watch me
Watch me break down and cry
Ey, watch me cry

Still hear me, babe

Ich weiß, dass die Frau die mich erträgt noch nicht geboren ist
Aber ich bitte dich, komm zur Welt
Und du weißt ich hab ein Herz wie ein Löwe
Und wenn du willst, dann geh' ich down on my knees
And pray to the spirits above
And do me

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I’m so emotional
He’s got tears in his eyes
Watch me
Watch me break down and cry

Tears in my eyes, I’ve got to cry, cry
Tears in my eyes, I’ve got to cry, cry
Tears in my eyes, I’ve got to cry, cry

Now watch me break down and cry, cry
Watch me break down and cry
And pray to the spirits above
Do me

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I’m so emotional
He’s got tears in his eyes
Watch me cry

Hear me, babe
Was soll ich dir noch sagen?
Es ist doch alles schon gesagt
Siehst eh wo ich bin
Can’t you see I’m down on my knees?
I’ll tell you something
Wenn nicht, wenn nicht, dann nicht

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I’m so emotional
He’s got tears in his eyes
Watch me, hey

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
The woman right here
I had my woman right
I swear I’m gonna find you

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I swear I’m gonna find you tonight
I swear I’m gonna find you tonight

Text
Englische Version

Here comes the soul
Gimme that soul
(He’s emotional, he’s an emotional man)
And sacrify the day
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
And bless the night
He’s got tears in his eyes
Watch me
Hey, now watch me break down and cry
Ey, watch me cry

Hear me, babe

What else is there to say?
We’ve seen it all before
Without us we are nothing at all
Just shadows of what we used to be
And you know my heart’s not made of stone
But if you turn that blade in all the way
It would reach through me

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I’m so emotional
He’s got tears in his eyes
Watch me
Watch me break down and cry
Ey, watch me cry

I know there is not a woman being born
Who can take me as I am
But girl, you sure came close
And you know my heart’s not made of stone
But if you want, I’ll get down on my knees
And pray to the spirits above

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I’m so emotional
He’s got tears in his eyes
Watch me
Watch me break down and cry

Tears in my eyes, I’ve got to cry, cry
Tears in my eyes, I’ve got to cry, cry
Tears in my eyes, I’ve got to cry, cry

Now watch me break down and cry, cry
Watch me break down and cry
And pray to the spirits above
Do me

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I’m so emotional
He’s got tears in his eyes
Watch me cry

Hear me, babe
Was soll ich dir noch sagen?
Es ist doch alles schon gesagt
Siehst eh wo ich bin
Can’t you see I’m down on my knees?
I’ll tell you something
Wenn nicht, wenn nicht, dann nicht

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I had my woman right here
I had her in the palm of my hand
Want you to come and do me
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I’m so emotional
He’s got tears in his eyes
Watch me, hey

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
The woman right here
I had my woman right
I swear I’m gonna find you

I’m so emotional
(He’s emotional, he’s an emotional man)
I swear I’m gonna find you tonight
I swear I’m gonna find you tonight

Zusätzlich verwendete Textbausteine in alternativen Mixes/Edits/Versionen

Extended Version:

And I’ll tell
I’ll tell you something
Wenn nicht, dann nicht

Aber du weißt
Ich lasse mit mir reden
Und, und, und ich weiß
Du bist ein Zeugnis der Fähigkeit zu lieben
Und zugleich ein Beweis der Unfähigkeit es dauernd zu tun
Right?

What do you see when you look at me?
And knows what it takes to survive when a heart breaks?
Baby, I’m just too emotional
Und vielleicht bin ich nur zu emotional
Zu emotional

Boy meets girl, they fall in love
They kiss under the stars above
She says bye-bye
And breaks his heart
Now he gets all emotional

You know you never do the things that I want you to do
You never think of me and what you say ain’t true
You say you really are so emotional
You say you don’t want me to be irrational
Now when I see you on the floor down on your knees
And I listen to your sobbin’ and your beggin’ and your pleas
I feel so sorry for the man I left behind
You still control my heart but not my mind

Say you got a heart full of devotion
Now you showin’ your emotions
But it’s too late to stay
Now that I’ve gone away
You say your life is shattered
Your poor little heart is battered
Now it’s too late to cry
Baby, baby, bye bye
So emotional

Her Side Of The Story:

I just have to leave you
I just have to get away
I guess there’s no way back
Listen, baby
We’ve been through this all before
I’ve heard your side of the story
On the other side oft he record
I used to love you
But that’s all over
You see, we’ve changed
We’ve grown apart
We’re living in different worlds now
And of course…
There’s the other guy
You see, he doesn’t go on tour
Travelling all over the place
He doesn’t have hordes of girls following all around
I guess I just want more of you
To spend more time with you
Hey, baby…
Don’t get emotional

Meine Textfassung beruht, falls vorhanden, auf den Textbeilagen der offiziellen Veröffentlichungen (Booklet, Inlay, Cover etc.). Allerdings wurden alle Texte abgehört und nach dem gesungenen Wort korrigiert. Bei Songs, bei denen keine Textbeilagen verfügbar sind, basiert meine Fassung ausschließlich auf dem gesungenen Wort bzw. auch auf im Internet kursierenden Versionen. Textpassagen, die im Dialekt gesungen wurden, stehen in gemäßigter Transliteration. Rechtschreibfehler, sowohl deutsche als auch englische, wurden in eklatanten Fällen korrigiert. Die Rechtschreibung beruht teils auf der zur jeweiligen Zeit gültigen (Textbeilagen), teils auf der neuen Rechtschreibung (eigene Abhörungen). Auf Satzzeichen wurde im Allgemeinen verzichtet. Für Verbesserungsvorschläge bin ich dankbar.